Martina Kolarek
HOME OFFERS PROJECTS COMPOST ART SUSTAINABILITY CONTACT
english media blog support

4.6.2016 11.30-16.30h Wurmkompost Workshop im bauerngarten Mette

Alfred Grand, Inhaber einer ökologischen Wurmfarm in Österreich und Buchautor, baut mit uns passende Wurmkisten für die Anwendung im bauerngarten Berlin und zeigt uns, was bei der Pflege beachtet werden muss. Bei der Wurmkompostierung erzeugen Kompost- oder Mistwürmer in speziellen Behältern einen sehr nährstoffreichen Kompost, der schnell pflanzenverfügbar ist. Der bauerngarten Berlin ist Pionier im gemeinschaftlichen Gemüseanbau auf kreisrunden Feldern. Nähere Informationen und die Anmeldung zum Workshop findest Du unter folgendem Link: bauerngarten



23.5.2016 Der Kompost im Garten der Grünen Liga Berlin ist heiß!

Foto rechts: Ulrich Nowikow
An einem Frühlingstag bauten wir einen Komposthaufen auf, der wie geplant zwei Tage später ideale 63°C erreichte. Drei Teilnehmer*innen haben gleich nach dem Workshop begonnen, das Heißkompostverfahren in ihren Projekten eigenständig umzusetzen. Viel Erfolg dabei und bis auf ein Wiedersehen im September!


21.5.2016 12-17h Heißkompost-Workshop für Erwachsene

Wir starten mit einem Heißkompost-Workshop in einem schön-schattigen Garten in der Nähe des Alexanderplatzes. Dabei lernst Du, wie Du den Kompost aufbaust, damit er von selbst die Temperatur von 60°C erreicht und sich danach schnell zu guter, nährstoffreicher Erde umsetzt. So kannst Du innerhalb kürzester Zeit Deine Küchen- und Gartenabfälle zu fruchtbarem Boden umwandeln, ohne unerfreuliche Gerüche oder den Besuch von Ratten, Mäusen oder anderen Schädlingen. Bereits nach 3 Monaten ist der Kompost fertig und kann zur Bodenverbesserung im Garten eingesetzt werden. Und: dieser Kompost ist nicht nur für den Boden, sondern auch für das Klima gut!
Mehr Informationen unter OFFERS > workshop


23.4.2016 Komposttag im Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor


Foto: Daniela Kirchlechner
Hurra, die Kompostsaison auf dem Tempelhofer Feld hat wieder begonnen!


April/Mai 2016 Biotonne oder selbst kompostieren? Haushalte sollten selbst entscheiden!


Unser Biogut: nur verwerten oder machen wir noch was draus?

Seit letztem Jahr sind alle Haushalte in Deutschland dazu verpflichtet, Ihre Bioabfälle über die Biotonne zu entsorgen, außer sie können eine Eigenkompostierung nachweisen. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass wertvolle Bioressourcen getrennt gesammelt und nicht mehr mit dem übrigen Müll verbrannt oder deponiert werden. Doch leider werden unsere fleißig gesammelten Küchen- und Gartenreste von den öffentlich-rechtlichen Entsorgern zunehmend nicht mehr - wie bisher - kompostiert, sondern zu Biogas verarbeitet. In Berlin wandert mittlerweile der gesamte Inhalt der Biotonne in die neue Biogasanlage der BSR – für den Betrieb ihrer Müllfahrzeuge.
Weiterlesen im aktuellen Raben Ralf auf Seite 7


4.12.2015 DIE BODEN SCHAFFT unter den Besten beim Wettbewerb "BodenWertSchätzen"
In diesem Jahr des Bodens fand der Wettbewerb BodenWertSchätzen des Rates für Nachhaltige Entwicklung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt statt. DIE BODEN SCHAFFT ist unter den Besten 20. Gewonnen im Themenfeld Bildung und Öffentlichkeitsarbeit hat unser Partnerprojekt 2000 m2/mein kleiner Weltacker. Wir gratulieren!


Oktober 2015: Neue Studie zur Bedeutung der Böden für den Klimawandel
Die Studie weist auf die wichtige Bedeutung der Böden für das Klima hin und liefert Grundlagen für eine erforderliche Klima- und Agrarpolitik. Zentrale Aussage: die Regeneration der Böden ist eine wichtige Aufgabe zur Begrenzung des Klimawandels. Sie kann in erster Linie über die Kompostierung, die Permakultur und die Grünlandwirtschaft geschehen. Das war die gute Nachricht.
Die schlechte Nachricht ist: die Bodenerosion schlägt jedes Jahr neue Negativrekorde und der Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen nimmt ständig zu. In verschiedenen Berichten hat die Europäische Kommission bereits die zentrale Rolle gesunder Böden unter extremen Klimabedingungen anerkannt. Zum Beispiel geht damit die Kapazität der Kohlenstoff- und Wasserspeicherung einher, Folgen von Dürren werden gelindert, Überflutungen, Erosion und Desertifikation verhindert. Ziele und Regulierungen wurden jedoch auch im „Paris Protokoll“ nicht formuliert.

Was zu tun ist, steht seit 20 Jahren in der Agenda 21. Wie richtig und wichtig eine regenerative Landwirtschaft ist, beweist nun auch diese Studie. Wie schön Humusaufbau und -erhalt sein kann, zeigen wir Dir. Wer hindert Dich daran, jetzt damit zu beginnen?
Zur Studie von ideaa: Regeneration von Böden und Ökosystemen (deutsche Übersetzung: Save Our Seeds)


7.12.-21.12.2015 Ausstellung Bodenleben - Annie Francé-Harrar in Linz/Österreich


Annie Francé-Harrar war eine österreichische Biologin und Schriftstellerin. Sie schuf mit ihrem zweiten Mann Raoul Heinrich Francé die wissenschaftlichen Grundlagen für die Humus- und Kompostwirtschaft, die sie nach dessen Tod 1943 eigenständig weiterentwickelte. Im Laufe ihres Lebens schrieb sie 47 Bücher, rund 5000 Beiträge in der deutschsprachigen Presse und hielt über 500 Vorträge und Vorlesungen.
Im „Handbuch des Bodenlebens“ fasste Francé-Harrar die wichtigsten Aspekte ihrer direkt am Boden gewonnenen Beobachtungen zusammen. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der von ihr handgezeichneten Bodenbilder.
Einladung


4.12.2015 17-20 Uhr Richtiges Kompostieren ist aktiver Klimaschutz
Auftaktveranstaltung der Bildungsreihe "(Stadt)gärtnern im Klimawandel" in der Alten Zollgarage im ehemaligen Flughafengebäude Tempelhof.
DIE BODEN SCHAFFT präsentiert sich im "Raum der Möglichkeiten"
Einladung


9.10.2015 16-19 Uhr Seminar Kompost, Gründüngung & Mischkultur - Nachhaltig gärtnern in der Stadt


Wir vergleichen die verschiedenen Formen der Bodenverbesserung und finden so heraus, was am besten zu Eurem Garten/Hof/Balkon in der Stadt passt. Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände der Grünen Liga Berlin wollen wir anschaulich vermitteln, wie nachhaltiges Gärtnern in der Stadt aussehen kann. Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen! Anmeldung über die Grüne Liga Berlin


26.9.2015 12-17 Uhr Komposttag im Gemeinschaftsgarten Allmende Kontor


Gemeinsames Kompostieren auf dem Tempelhofer Feld


7.9.2015 19.00 Regenerative Landwirtschaft – liegt die Lösung der Klima-Krise unter unseren Füßen?


„Put the carbon back in the soil!“ – „Packt den Kohlenstoff zurück in die Erde!“ ist das Motto der regenerativen Landwirtschaft. In den USA ist sie seit Jahren ein stehender Begriff, in Deutschland noch eher Fremdwort. Es geht um eine Landwirtschaft, die mehr Kohlenstoff in den Boden aufnimmt als Kohlendioxid ausstößt. Theoretisch könnten die landwirtschaftlichen Flächen der Erde jährlich mehr Kohlenstoff binden als weltweit von Menschen ausgestoßen wird. Freilich muss der Kohlenstoff auch dauerhaft im Boden verbleiben. Dies gelingt nur mit Methoden des Ökolandbaus, so das Ergebnis zahlreicher Forschungsprojekte des renommierten US-amerikanischen Rodale Institute in den USA, Thailand, Ägypten, Iran und Costa Rica.

Timothy J. LaSalle hat als Direktor des Rodale Institutes das Konzept der regenerativen biologischen Landwirtschaft maßgeblich geprägt. Danach arbeitete er über Jahre mit Howard Buffet in Afrika an der Umsetzung. „Wir werden das Problem des Klimawandels ohne den Boden und seine Kohlespeicherfähigkeit durch Humusaufbau nicht in den Griff bekommen“, sagt LaSalle heute. Er warnt vor allzu einfachen Konzepten der sogenannten „klimasmarten Landwirtschaft“, stellt aber auch klar: „Biologische Landwirtschaft alleine ist auch noch nicht die Lösung“.

Am Montag, den 7. September präsentiert Tim LaSalle um 19 Uhr in der Bundesgeschäftsstelle des NABU (grosser Saal), Charitéstraße 3, 10117 Berlin, Konzept und Forschungsstand der regenerativen biologischen Landwirtschaft und ihre Bedeutung für die Klimaverhandlungen in Paris. Im Anschluss stellt er sich einer hoffentlich lebhaften Debatte. Zu dieser Präsentation und Diskussion laden die Zukunftsstiftung Landwirtschaft, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft und Greenpeace alle Interessierten herzlich ein. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, Flüsterübersetzung ist möglich.


7.9.2015 15.30 - 18.00 Gemeinschaftsgärten als neue Allmenden - Fahrradtour

Fotos: Julia Veras
In der Woche vor dem Kongress für Solidarische Ökonomie und Transformation in Berlin können erfolgreiche Praxisprojekte gegen Spende besucht werden. Mit dem Fahrrad besuchen wir die Gemeinschaftsgärten Allmende Kontor auf dem Tempelhofer Feld, Gleisbeet bei der Warschauer Brücke und TonSteineGärten beim Kunsthaus Bethanien und zeigen, wie die Gärtner*innen ihren Kompost selbst herstellen. Wir tauschen erste Erfahrungen aus und diskutieren die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Verfahren. Nähere Informationen zu unserem Workshop findet Ihr auch unter Solikon 2015.


6.9.2015 Transition Marktplatz in der Regenbogenfabrik


Sonst kommen sie mit ihren Fahrrädern zu uns, diesmal kommen wir zu ihnen: auf den Markt der Möglichkeiten von fairbindung - Transition Tours Berlin in der Regenbogenfabrik. Von 15-17 Uhr bietet DIE BODEN SCHAFFT einen Workshop zum Kompostieren, Mulchen und Gründüngen an und zeigt, wie nachhaltiges Gärtnern auch in der Stadt gelingen kann.


Beitrag Sommer 2015: Sandspielen für Große


Die extreme Trockenheit und Dürre in diesem Sommer hat besonders in Berlin und Brandenburg zu großen Schäden in der Landwirtschaft geführt. Die sandigen und bereits sehr humusarmen Böden der Region können Wasser sehr schlecht speichern und so vertrocknen die Pflanzen viel schneller als auf humusreichen oder lehmigen Böden. Die zunehmende Verdichtung der Böden durch die immer größer werdenden Landmaschinen setzen das Wasserhaltevermögen der Böden zusätzlich herab. Und dass die Bauern in diesem Jahr schon viel früher als sonst auf ihre Mähdrescher steigen, um ihre Ernte vor dem Vertrocknen zu retten, überlässt die Böden bereits im Hochsommer nackt und ungeschützt der Hitze und den großen Regenfällen des Herbstes. Dann bläst der Wind und spült der Regen noch die letzten Reste Humus von den Feldern.

Dafür gibt es nur eine Lösung: Humusaufbau. Denn Dauerhumus hat eine Struktur wie ein Schwamm. Er kann Wasser und Nährstoffe speichern und in den feinen Poren viel Wasser – auch gegen die Schwerkraft und bei großer Trockenheit - im Boden festhalten. Einen verdichteten oder sandigen Boden nur zu bewässern, das bringt nicht viel und versalzt ihn nur. Und mit Humusaufbau kann man zusätzlich noch etwas gegen den Klimawandel tun (siehe Veranstaltung oben am 7. September 2015).

Als ich mir im August ein paar landwirtschaftliche Betriebe in der Region angesehen habe, bin ich stundenlang an großen Maisfeldern und bereits abgeernteten Äckern vorbei gefahren. Und das tat richtig weh. Denn ich weiß: diese Ernte verschwindet vollständig in den Biogasanlagen und nicht in den Mägen von Menschen und Tieren. Nicht einmal ihre Abfälle kommen den Böden zugute. Zwar werden die Gärreste kompostiert, allerdings mit ausgesprochen minderwertigem Ergebnis (im Vergleich zu Kompost natürlich, nicht im Vergleich zu nichts). Durch Vergärung und Verflüssigung wird nicht nur die Struktur, sondern auch ein Großteil der Nährstoffe vernichtet, denn sie gelangen nun als Schadstoffe in die Lüfte und Gewässer. Darüber hinaus ist Mais als besonders humuszehrende Feldfrucht bekannt. Deshalb nimmt der Humusgehalt in unseren Böden kontinuierlich ab – vor allem in den landwirtschaftlich genutzten. Und bei Dürre vertrocknen sie in Brandenburg bis in eine Tiefe von 60 cm und sind steinhart. Das führt zu massiven Ernteverlusten in diesem Jahr und zu Strukturproblemen in den kommenden Jahren.

Doch was können die Bauern tun? Alle kämpfen mit den gleichen Problemen. Alle kennen auch die Ursachen und Folgen. Und können doch nichts dagegen tun. Denn Humusaufbau in der Landwirtschaft ist eine langwierige und arbeitsintensive Aufgabe, und Bioenergie ein gutes Geschäft. Für Humus und Humusaufbau gibt es keine Unterstützung, keine Forschung, keine Lehre, keinen Markt. Ja, für viele gibt es noch nicht einmal das Problem. Weil sie es nicht messen (können). Weil sie es nicht wissen (wollen). Weil Humus (noch) keinen Wert hat.

Dabei ist es so einfach zu verstehen. An einem Tag. In einem Sommer. Und so einfach herzustellen. Lasst uns damit beginnen!


22.7.2015 Neuköllner Kompost


Der Kompost auf dem Karl-Marx-Platz ist bereits abgekühlt und beherbergt mittlerweile eine Vielzahl an bodenbildenden Tieren und Mikroorganismen. Wenn ihr die Plane vorsichtig hochhebt, könnt ihr das gut beobachten. So entsteht vor Ort fruchtbarer Boden für unsere Marktfrüchte.


21.7.2015 Der Kompost bei 2000 m2 ist heiß!


Nach einem wunderschönen Nachmittag liegt unser Ergebnis derzeit mit perfekten 62°C am Rande des Weltackers und kann befühlt und bewundert werden. Bereits im Herbst wird der Kompost fertig sein und kann je nach Bedarf die Fruchtbarkeit des Ackers für das nächste Jahr erhöhen. Wie dieser Tag verlaufen ist haben Hannah und Luise auf 2000m2 für Euch beschrieben.


18.7.2015 14-18h Neuer Schnell-Kompost-Workshop und gemeinsames Abendbrot auf dem Weltacker danach
Aus den bisher angefallenen Ackerresten, Euren Küchenabfällen, Holz sowie ein paar mineralischen und pflanzlichen Zusätzen könnt Ihr schnell selbst frische, fruchtbare Erde herstellen. Diesmal auf dem schönen 2000m2-Gelände an der Havel: Anfahrtsbeschreibung
Kostenbeitrag pro Teilnehmer*in: 10€. Anmeldung bis zum 10. Juli.


26. und 28.6.2015: Das Unbewertete feiern! Kompostieren beim Kunstfestival 48 Stunden Neukölln


Mitten auf dem Karl-Marx-Platz bauten wir aus mitgebrachten Obst- und Gemüseresten einen Schnell-Kompost-Haufen auf. Leider hat es geregnet und wir hatten weniger Zeit und Material zur Verfügung als erwartet. Dank der darauffolgenden Hitze hat der Haufen dann doch noch die erforderlichen 60°C erreicht und kann vor Ort verbleiben. Bereits im Herbst dieses Jahres wird daraus frische, fruchtbare Erde entstanden sein.
Mit Gesang und Musik gefeiert haben das:
Illute (Stimme, Ukulele, Gitarre), Dorothea Riedel (Stimme, Ukulele), Martina Kolarek (Stimme, Gitarre) und Heike Ebner (Singende Säge).
Nähere Informationen zur Veranstaltung findest du auf unserem Flyer Vorderseite, Flyer Rückseite, in der Presseerklärung und im Programm des Kunstfestivals.
Weitere Kompost-Kunst-Aktionen sind geplant. Wenn Dir gefällt, was wir tun, dann zeige es mit Deiner Spende!
Wir danken allen, die unsere Aktion unterstützt haben!


Celebrating Soil! Celebrating Life!
Zufällig zeitgleich zum Kunstfestival 48 Stunden Neukölln findet in Amsterdam ein Kongress der Vereinten Nationen zu Boden und Bodenleben statt:
Save our Soils


Das Buch zum Allmende-Gärtnern: Die Hauptstadtgärnter


Elisabeth Meyer-Renschhausen hat eine Anleitung zum Urban Gardening mit vielen Tipps vom Allmende Kontor auf dem Tempelhofer Feld geschrieben. Und beim Kompost habe ich auch ein bisschen mitgeholfen......
Allmende Kontor Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld bei facebook


29.5.2015 Seminar Bodenbeschaffenheit und Bodenverbesserung in der Grünen Liga Berlin


Insbesondere in der Stadt ist die Bodenqualität oftmals nicht zum Ziehen von Gemüse, Kraut und Obst geeignet. Doch woran erkennt man einen guten Boden? Und wie kann ich ihn verbessern?
Wir haben uns die verschiedenen Stadtböden einmal genauer angeschaut und uns darüber unterhalten, was jede*r mit einfachen Mitteln selbst machen kann, um seine Bodenqualität zu erkennen und zu verbessern. Das Seminar fand bei der Grünen Liga Berlin statt.


23.5.2015 Komposternte im Allmende Garten


Unser selbstgemachter Kompost ist sehr nährstoffreich. Die beste Zeit, ihn auszubringen ist, wenn die kleinen Pflanzen schon etwas Wurzeln ausgebildet haben. Außerdem ist es gut, wenn bereits ein neuer Komposthaufen in der Nähe entstanden ist, damit unsere humusbildenden Bodenhelfer*innen ungestört in ihr neues Domizil umziehen können.
Alle, die im letzten Jahr aktiv daran mitgewirkt haben und noch einige andere konnten ihre Beete ausreichend mit frischem, selbst gemachtem Kompost versorgen. Und die Gemeinschaftsbeete noch dazu. Alles in allem war die Komposternte ein Riesenerfolg und die Kinder waren natürlich auch wieder dabei!
Allmende Kontor Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld bei facebook


8.5.2015 fairbindung besucht DIE BODEN SCHAFFT


Gleich bei ihrer ersten Tour in diesem Jahr besuchte uns fairbindung - Transition Tours Berlin im Allmende Garten, um Samenbomben zu bauen und in der ganzen Stadt zu verteilen. Damit auch die entlegendsten Ecken in der Stadt erblühen können! Und ganz nebenbei wurden wichtige Fragen zur Kompostierung und Bodenbeurteilung besprochen.


4.5.2015 Führung 100% Klimaschutz im Allmende Garten


Seit vier Jahren treffen sich Vertreter*innen von Bund und Ländern im Rahmen des Teilprojektes "Masterplan 100% Klimaschutz" regelmäßig, um sich zum kommunalen Klimaschutz auszutauschen. Dieses Jahr besuchten sie den Allmende Garten, um sich über Urban Gardening und die Hürden, die wir im kommunalen Bereich zu überwinden haben, zu erkundigen.


26.4.2015 Kompost-Preview am Weltacker


An einem wunderschönen Tag an der Havel haben wir gemeinsam mit Besucher*innen die erste Planung für das Kompostjahr 2015 am Weltacker gemacht. Damit im nächsten Jahr nicht weniger, sondern mehr auf dem Acker wachsen kann, werden wir den Humusgehalt und die Bodenqualität nachhaltig verbessern. Auch die massenhaft anfallende Quecke stellt bei einer Heißkompostierung kein Problem dar.


25.4.2015 Kompostierung im Allmende Garten



Seit diesem Jahr findet die Gemeinschaftskompostierung im Allmende Garten durch die Gärtner*innen selbst statt: 17 Gärtnerinnen und Gärtner haben sich gleich an unserem ersten Komposttag daran beteiligt. Während der Haufen stetig wuchs, wurden wichtige organisatorische und technische Fragen besprochen, u.a. die optimale Häckselstrategie. Auch die Kinder haben sich dieses Mal wieder daran beteiligt.


17.4.2015 Weltacker-Eröffnung



Kommendes Wochenende werden die ersten Pflanzen auf dem Weltacker an der Havel gesät und gesteckt. Für ein einmaliges Experiment: Ein Jahr lang soll sich ein Mensch von einer 2000m2 großen Fläche ernähren. 2000 m2, das ist die Ackerfläche, die jedem Menschen auf der Welt zum jetzigen Zeitpunkt noch zusteht. Nähere Informationen und die Anfahrt unter Weltacker-Eröffnung 2015. Die Acker- und Küchenreste dieses Experiments werden von DIE BODEN SCHAFFT kompostiert und wieder auf den Acker gebracht, damit auch im nächsten Jahr noch was wächst.


Liebe Leute, heute, am 15. April 2015 startet mein blog auf DIE BODEN SCHAFFT. Das habe ich mir lange gewünscht und ich freue mich sehr, dass es jetzt so weit ist! Ich hoffe, dass ich regelmäßig über Kompost, Boden, unseren Garten sowie Neuigkeiten aus Wissenschaft, Politik und Kunst berichten kann.
Ich freue mich über jedes Feedback. Martina

legal info Dipl.-Ing. Martina Kolarek, Telefon +49 171 4982673, E-Mail office@martinakolarek.com